Der preisgünstige XPC SH61R4 Barebone von Shuttle als Büro- oder Einstiegsrechner Leave a comment

Shuttle XPC SH61R4 Barebone
Shuttle XPC SH61R4 Barebone

Mit dem SH61R4 bringt Shuttle einen Budget-Barebone auf dem Sockel 1155 Standard in Umlauf. Dies ist der günstigste Shuttle-Barebone unter diesem Standard. Mit 2x USB 3.0 und Dual-DVI (DVI-I und DVI-D) Ausgängen lässt sich ein großer Einsatzbereich vermuten, wobei die Zielgruppe durch fehlenden HDMI doch mehr im Businessbereich, als denn im Multimediabereich liegen sollte.
Bei dem R4 Design ist das optische Laufwerk nicht wie sonst üblich hinter einer Blende versteckt, sondern auf Sicht an der Front angebracht. Durch das ersparen des Öffnungsmechanismus soll wohl an der Produktion eingespart werden. Ansonsten stellt das Gehäuse das übliche ansehnliche Shuttle-Design dar. Wegen der eingesparten Laufwerksblende scheitert er hier an der Bestnote.

Einbau

Hier hat sich zu seinen Vorgängern eigentlich nichts verändert. Die hinteren drei Rändelschrauben lösen und den Deckel nach hinten abheben. Anschließend den Laufwerkskäfig mittels lösen zweier Schrauben raus nehmen. Jetzt lässt sich der Prozessor einsetzen, welcher mit der Shuttle I.C.E. Heatpipe gekühlt wird. Da kann man beim CPU-Kauf getrost auf die meist günstigere Tray-Version zurück greifen. Nebenbei bemerkt, wurde die Heatpipe bei den Vorgängern noch geschraubt, wird sie nun mittels den Dübeln montiert.

Jetzt noch den RAM einstecken und die Festplatte in den Laufwerkskäfig einsetzen. Das optische Laufwerk erst mal nur einlegen ohne anzuschrauben und den Käfig wieder ins Gehäuse einsetzen und diesen festschrauben. Das optische Laufwerk nun an der Front bündig setzen und ebenso festschrauben. Es fehlt jetzt nur noch die Verkabelung, welche sich schon an den passenden Stellen vorfindet. Insgesamt verläuft der Einbau schnell und zügig.
Leichte Abzüge gibt es nur für die verwendeten Push Pins bei dem Heatpipekühler. Bei den Vorgängermodellen wurden Schrauben verwendet, welche stabiler waren als die Plastikpins.

Wir haben folgende Komponenten und Software für den Test eingesetzt:

  • Shuttle SH61R4 Barebone

  • Intel Core i7-2600 3,40 GHz Prozessor

  • Kingston 8 GB (2x4GB) DDR3-1333 Kit RAM (max. 16 GB)

  • Samsung HD204UI 2 TB EcoGreen SATA Festplatte

  • LG BH10LS Bluray Brenner Laufwerk

  • Club3D GeForce GT 520 1024MB Grafikkarte

Stromverbrauch und Umweltverträglichkeit (GREEN-IT)

Unser eigener Test lieferte folgende Messwerte:

  • Standby 0,1 Watt

  • Leerlauf IDLE-Betrieb 65,5 Watt

  • Volllast 92,6 Watt

Diese Werte sind für diese Ausstattung als durchaus gut zu bewerten.

Vorteile für den Kunden/Anwender

Wer einen günstigen PC im Shuttle-Design haben möchte und dabei auch nicht auf die neuesten Technik-Standards wie USB 3.0 verzichten möchte, ist mit dem SH61R4 gut beraten. Als Büro-PC oder Einstiegsrechner wird er jedenfalls eine gute Figur abgeben. Die Erweiterungsmöglichkeiten 1x PCI-Express X16 v2.0 Steckplatz (PEG, nur für Grafikkarten), 1x PCI-Express X1 v2.0 Steckplatz, 1x Mini-PCI-Express X1 v2.0 half/full-size Steckplatz (für eine optionale WLAN-Erweiterung) lassen viel Platz für eine umfangreiche Ausstattung. Auch die optionalen Zubehörteile, wie der Backpanel-Adapter für eine serielle RS232 Schnittstelle (H-RS232), die Wireless LAN Modul 802.11n (Mini-PCIe-Karte), das 300W Netzteil – 80Plus Bronze (PC61J) oder 500W Netzteil – 80Plus Bronze (PC63J) erweitern den Einsatzbereich.

In dieser Preisklasse macht er eine gute Figur.

Packungs-Zubehör
Als Zubehör liegt eine mehrsprachige Einbauanleitung, eine Installations-CD, ein Stromkabel, eine CPU-Wärmeleitpaste und Montageschrauben bei. Es fehlt demnach nichts.

Fazit

Da dieses Modell schon seit einiger Zeit bei einigen unserer Kunden in Einsatz ist und bei Nachfragen zur Zufriedenheit ein einhelliges „Ja“ als Antwort kommt, können auch wir es nur weiterempfehlen. Der Lautstärkepegel ist zwar nicht der leiseste, aber durchaus im annehmbaren Bereich und wird nicht als störend empfunden. Auch die Möglichkeit von zwei Festplatten, insbesondere eine SSD als Master-Festplatte und eine herkömmliche SATA-Festplatte als Datenspeicher zu nutzen, sind interessant.
Alleinig der fehlende SATA 6 GB/s Standard lässt noch zu wünschen übrig. Das stellt aber momentan noch kein Problem dar, da dieser theoretische Geschwindigkeitsvorteil kaum in Erscheinung tritt.

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