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Was man über die Client-Server Architektur wissen sollte Hinterlasse einen Kommentar

Die Client-Server Architektur

Im Allgemeinen ist ein Client ein Teil der Client-Server Architektur und wird in verschiedene Kategorien eingeteilt, auf welche wir im Folgenden kurz eingehen wollen:

Thin Clients

Das sind die wohl bekanntesten Clients und ihre Aufgabe besteht eigentlich nur darin, Informationen auszugeben und Eingaben entgegen zu nehmen. Die gesamte Fachlogik wird dabei vom Server übernommen. Deshalb benötigt ein Thin Client nur wenig Rechenleistung und muss über keine besondere Ausstattung verfügen.
Der Nachteil liegt darin, dass beim Thin Client installierte Software nur schwer integriert werden kann und der Server die gesamte Arbeit verrichten muss.
Eine Unterkategorie sind die Ultra Thin Clients, welche nur zur grafischen Ausgabe und zur rohen Eingabe mit Maus und Tastatur genutzt werden.

Fat Clients

Diese kann man als das Gegenteil der Thin Clients betrachten. Sie verfügen praktisch über die Ausstattung eines Desktop-PCs und übernehmen die gesamten Anwendungen selber. Auf dem Server werden dann nur die Ergebnisse gespeichert und der Server damit entlastet. Der Vorteil liegt auch darin, dass jeder Fat Client individuell angepasst werden kann. Der Nachteil ist, dass bei mehreren Arbeitsplätzen der administrative Aufwand viel höher ist.

Rich Clients

Sie sind eine erweiterte Form der Fat Clients und sollen zusätzliche spezielle Verhaltensweisen bieten. Dazu gehören hochwertige Präsentationsformen und die zwischenzeitliche Speicherung der Daten voll oder teilweise auf dem Client.
Ein Rich-Client kann einige Programme lokal installiert haben, kann aber auch von anderen über das Netzwerk verteilte Ressourcen erhalten. Die Konfiguration ist daher irgendwo zwischen der eines Thin-Client und eines Fat-Clients angesiedelt.

Smart Client

Wird fälschlicherweise manchmal verwendet. Fälschlicherweise deswegen, weil es sich hierbei nur um eine Marke und keine Architekturbezeichnung handelt.

All die genannten Einteilungen unterliegen keiner Norm und können teilweise auch anders ausgelegt werden. Daher spiegeln diese Kategorien und ihre Beschreibungen nur unsere bisherigen Erfahrungswerte wieder.

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